Bundesfreiwilligendienst (BFD)

im Kreisjugendwerk der AWO Essen

Das Jugendwerk der AWO Essen ist der eigenständige Kinder- und Jugendverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO). Das Grundprinzip unserer Arbeit ist es, Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit der Selbstorganisation anzubieten. Zudem verstehen wir uns als Sprachrohr für junge Menschen und treten dafür ein, dass Kinder und Jugendliche in allen Lebensbereichen stärker beteiligt werden.

Für die Unterstützung der Verwaltung und Organisation in der Jugendwerksgeschäftsstelle und für die organisatorische und pädagogische Arbeit in unseren Kinder- und Jugendeinrichtungen suchen wir frühestens ab dem 01.09.2021 eine*n Mitarbeiter*in im Bundesfreiwilligendienst.

Die pädagogische Begleitung und die Teilnahme an Seminaren sind wichtige Bestandteile des Bundesfreiwilligendienstes im Jugendwerk der AWO Essen. Insgesamt werden die Freiwilligen für 25 Seminartage von ihrer Einsatzstelle freigestellt. Die Teilnahme an den Seminaren ist für die Freiwilligen verpflichtend. Während des gesamten Einsatzes stehen den Freiwilligen für alle Fragen feste Kontaktpersonen zur Verfügung.

Für die Stelle mit 39 Std./Woche suchen wir einen jungen Menschen unter 27 Jahren mit der Fähigkeit zum selbstständigen Arbeiten. Voraussetzung ist die Bereitschaft zur gelegentlichen Abend- und Wochenendarbeit und Führerscheinklasse B.

Weitere Informationen zum Bundesfreiwilligendienst erhaltet Ihr im Internet auf www.bundesfreiwilligendienst.de. Für Rückfragen stehen Euch Anna Pfeiffer und Sabrina Harper gerne unter 0201/233249 zur Verfügung.

Deine Bewerbung schick bitte an das

Jugendwerk der AWO Essen
Anna Pfeiffer
info@jugendwerk-essen.de

Unsere aktuelle BFDlerin Marlen beschreibt die möglichen Tätigkeiten so:

Für einen Bundesfreiwilligendienst beim Jugendwerk der AWO Essen gibt es die Möglichkeit, entweder ganz in einem der zwei Kinder- und Jugendeinrichtungen (Jugendzentrum Schonnebeck) zu arbeiten oder die eine Hälfte der Arbeitszeit im Kinder- und Jugendhaus Plan KU (Kupferdreh) zu verbringen und die andere Hälfte in der Geschäftsstelle in Holsterhausen.

Bei einer Tätigkeit in der Geschäftsstelle fallen unterschiedlichste Aufgaben an. Dazu zählen zum Beispiel das Erstellen des Pressespiegels, Sortieren von Spielmaterial, Absenden von Briefen, organisatorische Aufgaben, Telefonate und vieles mehr. Häufig sind es kleine Aufgaben, um die Kolleg*innen zu entlasten. Alles ist aber machbar und wird auf Nachfrage auch mehrmals gezeigt oder erklärt.

Die Arbeit in den Jugendeinrichtungen sieht nochmal anders aus, was Abwechslung reinbringt. Dort fällt häufig außerhalb der Öffnungszeiten die Arbeit an, die erledigt werden muss, um ein Haus in Schuss zu halten. Darunter fällt natürlich alles von Müll rausbringen, den Garten machen, im Haus aufräumen und auch etwas putzen, ausmisten und das Programm vorbereiten.

Wenn dann die Kids kommen, beginnt natürlich der wirklich schöne Teil der Arbeit. Man kann dann mit ihnen etwas spielen, einfach nur quatschen oder aufwändiges Programm machen. Dabei variiert es häufig, wie viele Kinder kommen und wie motiviert sie sind, etwas zu machen. Manchmal wollen sie sich auch einfach mit sich selbst beschäftigen und eigenständig  spielen und der einzige Job, den man hat, ist gelegentlich frisches Wasser zu holen. ;-) Aber auch über ein aufwändiges Programm wird sich oft gefreut.

Ein weiterer Teil des Freiwilligendienstes sind die Wochenseminare, von denen es ein paar gibt, die  über das Jahr verteilt sind. Dort trifft man dann alle anderen Freiwilligen im Gebiet und lernt viel über seine Rechte und Pflichten und andere gesellschaftliche Themen, die teilweise auch Grundsätze des Jugendwerkes sind. Natürlich kommt der Spaß auch nicht zu kurz. Zudem findet einmalig eine Woche für politische Bildung statt, die sozusagen Ersatz für die Seminare in einem FSJ ist. Wenn man aber Interesse an einem bestimmten Seminar hat, besteht die Möglichkeit, zusätzlich auch als BFDler*in daran teilzunehmen.

Eine Aufgabe im Freiwilligendienst ist ein Projekt, das man selbst planen und durchführen muss. Dabei ist man freigestellt, in welche Richtung dies gehen kann. Ob man sich ein besonderes Programm ausdenkt oder eine Aktion in der Geschäftsstelle, ist dabei vollkommen egal. Unterstützung findet man dabei natürlich von allen Kolleg*innen.

Insgesamt ist der BFD eine gute Möglichkeit, in die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen reinzuschnuppern und auch die Arbeit im Büro mit neuen Medien kennenzulernen. Außerdem erfährt man, wie ein ganzer Arbeitstag in einer 39-Stunden-Woche ablaufen kann und wie verschiedene Abläufe im Arbeitsalltag funktionieren und geregelt sind.

Praktikum

im Kreisjugendwerk der AWO Essen

Du bist auf der Suche nach einem Praktikumsplatz, um Erfahrungen in der Offenen oder verbandlichen Kinder- und Jugendarbeit zu sammeln?

Dann melde dich gerne in unserem Jugendzentrum Schonnebeck oder Kinder- und Jugendhaus Plan KU oder schicke uns eine kurze Bewerbung samt Lebenslauf an info@jugendwerk-essen.de.