Historie

des Jugendwerks der AWO Essen

Wie alles begann ...

Im Jahre 1977 wurde auf der Bundeskonferenz der Arbeiterwohlfahrt beschlossen, für unseren Verband eine Jugendorganisation „ Das Jugendwerk“ zu gründen. Zu diesem Zeitpunkt bestanden in Essen schon zahlreiche Kinder- und Jugendgruppen in einzelnen Stadtteilen. Engagierte Mitglieder einiger Ortsvereine hatten bereits in Huttrop, Altendorf, Gerschede und Werden Kinder- und Jugendgruppen gegründet und sie über einen längeren Zeitraum betreut. So lag es nahe, auch in Essen das Kreisjugendwerk der Arbeiterwohlfahrt zu gründen.

Der ehemalige Referatsleiter, Hermann Linnemann, nun Geschäftsführer der AWO in Aachen, wurde mit den Vorbereitungen zur Gründung beauftragt. Er bat mich, damals war ich Jurastudent, eine Satzung für das Kreisjugendwerk zu erstellen. Diesen Auftrag nahm ich gerne an, obwohl ich einen Mangel in der Satzung nicht beheben konnte, der die Arbeit des Jugendwerkes über viele Jahre hinweg beschäftigte.

Aufgrund der Vorgaben der Bundeskonferenz lag die Altersgrenze für die Mitgliedschaft im Jugendwerk bei 25 Jahren. Das hatte zur Folge, dass sich viele Gruppenleiter in den Stadtteilen aufgrund ihres Alters in dem Jugendverband nicht engagieren konnten. Trotzdem unterstützten sie weiterhin in den Stadtteilen die Gruppen, ohne Mitglied im neuen Verband zu sein. Nachdem alle Vorbereitungen abgeschlossen waren, konnte auch ein Termin für die Gründungsversammlung festgelegt werden.

In der ersten Mitgliederversammlung am 6. Oktober 1978, die auf dem Baldeneysee in einem EVAG-Boot stattfand, wurde die Satzung beschlossen und der erste Vorstand des Kreisjugendwerkes gewählt. Zur Vorsitzenden wurde Margret Hilbert gewählt, die Funktion als Kassiererin übernahm Anita Maiwald, die zum damaligen Zeitpunkt auch im Kinderferienwerk der AWO Essen mitarbeitete. Ich muss gestehen, dass ich mich an die anderen Namen leider nicht mehr erinnern kann. Denn wie häufig bei einem Jugendverband, gab es viele personelle Wechsel im Vorstand. Eine Kontinuität in der Arbeit des Jugendwerkes war aber durch die Einstellung eines hauptamtlichen Geschäftsführers gegeben.

Die gute Zusammenarbeit der ehrenamtlichen Vorstände mit den jeweiligen Geschäftsführern hat im Laufe der Jahre zu einer Ausweitung der Arbeitsbereiche geführt. Neben der offenen Kinder- und Jugendarbeit in den Stadtteilen ist das Jugendzentrum in Schonnebeck ein wichtiger Bestandteil des Jugendwerkes geworden.

Wolf Ambauer
Geschäftsführer a.D. des Kreisverbandes der AWO Essen

Die ersten 15 Jahre

Die ersten Grundlagen waren durch die AWO-Ortsvereine gelegt worden, weitere Kinder- und Jugendgruppen kamen hinzu. In der ersten Hälfte der 80er Jahre suchten Gruppen von Jugendlichen in ganz Essen Räume. Zahlreiche große und kleine Initiativen bildeten sich und mehrere Jugendhäuser entstanden. Das AWO-Jugendwerk nahm sich mehrerer kleiner Gruppen an, unterstützte sie bei ihrer Suche nach Treff-Möglichkeiten und organisierte –wo immer möglich- eigene Jugendclubs. Die Teestube Werden, die Jugendclubs Altendorf, Überruhr I , Essen-Ost, Altenessen, Margarethenhöhe und Katernberg entstanden, weitere Jugendgruppen nutzten AWO-eigene Räume (Überruhr , Kray, Frohnhausen, Dellwig). Zeitweise engagierten sich bis zu 600 Jugendliche im Verband. Die aufkommende Video-Begeisterung wurde ausgiebig ausgelebt, die neue Spielewelle intensiv begleitet, Wochenendfahrten und –seminare organisiert, Stadtteilprojekte angegangen und Feste gefeiert. Bildungsangebote in Form von Kursen (Foto , Sprachen, usw.) und Seminaren nahmen einen breiten Raum ein. Die Altendorfer Gruppe baute eine Partnerschaft mit dem AWO-Jugendwerk in Berlin-Tiergarten auf. Gemeinsame Seminare und regelmäßige gegenseitige Besuche waren die Folge.

Daneben trafen sich Kindergruppen, in denen das Erleben der Stadt, Spiel und Spaß, demokratisches und soziales Lernen und Gemeinsamkeit mit anderen im Vordergrund standen.

Parallel hierzu gab es erstmals 1980 eine eigene Ferienfreizeit für junge Erwachsene, einige Jahre später gab es ein regelmässiges Ferienangebot für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, was folgerichtig 1992 dazu führte, daß die AWO die gesamte Organisation ihres traditionellen Kinderferienwerkes mit dem Jugendwerk in Kooperation durchführte. Schwerpunkt der Jugendfreizeiten waren internationale Begegnungen ( Grenoble, Sunderland, Avignon) . Allein 20 deutsch-französischen Begegnungen, Freizeiten und Seminare fanden zwischen 1983 und 1993 statt. Die ehrenamtlichen Kinder- und Jugendgruppenleitungen engagierten sich in den Ferienfreizeiten und prägten das damit das Profil des Jugendverbandes.

Aus der ehrenamtlichen Arbeit entwickelten sich Projekte.
Die Bootsbaugruppe erwarb ein altes Zollboot, renovierte es in monatelanger Freizeit-Arbeit und führte Wochenenden auf der Ruhr durch. Die „Robin Hoods“ engagierten sich in 6 Jugendgruppen für ältere Menschen in Alten-und Pflegeheimen (Besuche + Gespräche, gemeinsame Ausflüge + Veranstaltungen, Vorlesen+Kino). Mit der Computer-Begeisterung in den 80ern entstanden 2 Computerclubs für Jugendliche. Atari, C 64 und andere Vorläufer der heutigen PC`s und Spielekonsolen liessen sich untereinander vernetzen, programmieren und in grösseren Kreisen für Grafik- und Spielewochenenden nutzen. Höhepunkt war die erste Computermesse im Jugendzentrum Papestr., die gemeinsam mit dem Jugendamt veranstaltet wurde. Die Mediengruppe in Altenessen beschäftigte sich einige Jahre lang mit der Filmherstellung. Eine Gruppe von jungen Erwachsenen brachte Ende der 80er Jahre regelmässig eine Verbandszeitung heraus, die mit mehr oder weniger Erfolg selbst gestaltet wurde. In Stoppenberg organisierten wir mehrere Jahre eine Kinder-Spielstube neben dem Sozialamt.

Durch den Kontakt zu verschiedenen Jugendzentrumsinitiativen entwickelte sich die Trägerschaft des Jugendzentrums Schonnebeck. Die ehemalige renovierungsbedürftige Schule wurde zum Jugendzentrum mit offenem Angebot für Kinder, Jugendliche und Eltern-Kind-Gruppen umgebaut. Aus der Zusammenarbeit mit der nahegelegenen Gustav-Heinemann-Gesamtschule entwickelte sich ein selbstverwaltetes Schülercafe und gemeinsame Veranstaltungen. Aufgrund der positiven Zusammenarbeit in Schonnebeck entwickelte sich ein weiteres Jugendhaus in Kupferdreh.

Mit der Einrichtung der AWO-Bürgerhäuser in Kray und Dellwig (Anfang der 80er Jahre) boten sich Möglichkeiten zu weiteren Aktivitäten. Grössere zentrale Veranstaltungen , ein Arbeitslosentreff, Ferienprogramme , Schularbeitenhilfen oder Kinderfilmwochen wurden in beiden Häusern angeboten. Berwerbungstrainings wurden ebenso angeboten wie Einführungskurse in die ersten Computer oder Berufsperspektiven in Gesprächskreisen diskutiert.

Begleitet wurden die ersten 10 Jahre durch grosse Veranstaltungen.

  • Die Bundeskonferenz des AWO-Jugendwerks 1986,
  • das Bundesjugendwerkstreffen 1987 mit 6 Spielmobilen und
  • mehrere Bezirkskonferenzen wurden in Essen organisiert

und sorgten für einen regen bundesweiten Austausch mit anderen Gruppen. Zusätzlich beteiligten sich mehrere Gruppen an Veranstaltungen der Essener AWO (Parkhaus-Fete, die längste Kaffeetafel, türkischer Tag des Kindes, usw.)

Durch die gute Zusammenarbeit mit den anderen Essener Jugendverbänden und dem Jugendamt entwickelten sich punktuelle Kooperationen und politische Einflussmöglichkeiten. Mit den Jugendverbänden, die sich als Teil der Arbeiterbewegung verstehen, wurden im sogenannten Arbeiterjugendring Veranstaltungen zu politischen Themen (Rock gegen Rechts) und Stellungnahmen verabschiedet (Friedensbewegung).

In der Wende-Zeit half das AWO-Jugendwerk beim Aufbau von AWO-Strukturen in den neuen Bundesländern, beriet bei der Organisation von Ferienfreizeiten oder der Trägerschaft von Jugendhäusern.

Diese sprunghafte Entwicklung wäre kaum möglich gewesen, wenn es nicht zahlreiche junge Erwachsene gegeben hätte, die viel Freizeit mit und im Verband geopfert haben. 6 Vorsitzende, zahlreiche Vorstandsmitglieder, Ferienfreizeitmitarbeiter, Gruppenleiterinnen und Kassenprüfer - über 300 Ehrenamtliche waren in den 80er Jahren regelmässig aktiv. Hinzu kamen diejenigen, die sich punktuell bei Veranstaltungen zur Verfügung stellten. Ohne dieses grosse ehrenamtliche Engagement hätte es die vielfältigen Projekte, Initiativen und Einrichtungen nicht gegeben.

40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren in den ersten 10 Jahren mit befristeten Arbeits-verträgen ( ABM , Ausbildung statt Sozialhilfe + Arbeit statt Sozialhilfe ) beim AWO-Jugendwerk beschäftigt, Zivis kamen hinzu. Einige von ihnen sind anschliessend ehrenamtlich dabei geblieben. Manches Sommerfest und manche Veranstaltungs-Abrechnung wäre ohne sie nicht möglich gewesen.

Nicht jede Initiative hat gehalten, manche Aktivität fiel den Sparzwängen zum Opfer, die Kindergruppen lössten sich nach und nach auf und die Kontakte zwischen den jeweiligen Gruppen des Jugendwerks und den Ortsvereinen der AWO waren zu gering; man hatte zuwenig Gemeinsamkeiten. Dennoch wurden in den ersten 10 Jahren Grundsteine für eine aktive Kinder- und Jugendarbeit beim AWO-Jugendwerk gelegt. Für viele Mitglieder, Teilnehmer/innen, Besucher/innen und Mitarbeiter/innen blieben wurde der Verband ein kleines Stück Heimat und Fundament des weiteren Lebensweges.

Hans Aring
ehemaliger Referatsleiter des Kreisverbandes der AWO Essen

Bericht aus der Gegenwart

Nach diversen Personalwechseln unter den beruflichen Mitarbeitern (Geschäftsführung, Bildungsreferentin, 2 pädagogische Mitarbeiter) und damit verbundenen internen Umstrukturierungen hat das KJW wieder volle Fahrt aufgenommen. Seit Dezember 2002 hat das Jugendwerk einen neuen Vorstand. Als neue Vorsitzende hat Judith Schlupkothen Dennis Prang abgelöst. Ihre Stellvertreter sind Tina Turk und Philipp Hennen. Durch eine Satzungsänderung konnte die Anzahl der Beisitzer von 4 auf jetzt 6 erhöht werden. Wesentliches Ziel des neuen Vorstands für 2003 ist die Profil(weiter)entwicklung des Verbandes und die Feier zum 25jährigen Jubiläum des Kreisjugendwerkes.

Im Rahmen der Freizeitleiterausbildung konnte in 2002 erstmalig die Jugendleiterkarte (JuleiCa) für ca. 30 ehrenamtliche Mitarbeiter ausgestellt werden. Für dieses Jahr ist geplant die Gruppenleiterausbildung für freiwillige Mitarbeiter aus den Gruppen und Einrichtungen des KJW zu erweitern. Dies geht einher mit einer grundsätzlichen Stärkung der selbstorganisierten, eigenverantwortlichen Gruppenarbeit, z.B. durch die „Freitags- und die Mittwochsgruppe“ im JZ Schonnebeck, die neue Mädchen- sowie der Fitnessgruppe im Jugendhaus Kupferdreh als auch die Selbstorganisation des Jugendclubs „youth culture“ in Essen Katernberg, des „carpe noctem“ in Essen-Werden und der Gruppe reactHIV.

Im Rahmen der Veranstaltungen und Aktionen ist die Fortsetzung der Kabarettreihe 2002/2003 im Julius-Leber-Haus zu erwähnen. Durch den Auftritt verschiedener Kabarett-Truppen wurde vom Jugendwerk eine andere Zielgruppe angesprochen. Unter dem Motto „DNA - Die Neue Abschiebungsanalyse“ setzte sich das Jugendwerk für ein Bleiberecht kurdischer Libanesen ein. In diesem Zuge wurde eine Demo vor dem Rathaus und eine Informationsveranstaltung organisiert. Auch beteiligte sich das Kreisjugendwerk an der Anti-Stoiber-Kampagne des MK Rassismus des Bezirksjugendwerkes Niederrhein. Hier wurden T-Shirts verkauft, die Innenstadt mit Spukies vollgepflastert und intensive Diskussionen geführt.

„Völkerrecht statt Krieg“ forderte das Jugendwerk auf der Demonstration am Tag X zu Beginn des Irak-Krieg. Dazu wurden alle Einrichtungen geschlossen, so dass alle Mitarbeiter und Besucher die Möglichkeit hatten, an der Veranstaltung in der Essener Innenstadt teilzunehmen. Neben vielen Diskussionen im Vorstand und in den Einrichtungen, Plakaten an der Geschäftstelle und dem JZ Schonnebeck beteiligte sich der Verband an der Aktionen „trees for peace“ von HA Schult und „AWO gegen Kriegsgewalt“ vom Unterbezirk Dortmund.

Über das Christi- Himmelfahrts- Wochenende fand dieses Jahr wieder das Bundesjugendwerkstreffen statt. Diesmal am Gederner See in Hessen. Über 350 Kinder aus dem gesamten Bundesgebiet, davon gut 25 aus Essen trafen sich 4 Tage lang unter dem Motto "25 Jahre der AWO - 25 Jahre jung und wild - Schwerpunktthema: Parti/y/zipation von Kindern und Jugendlichen". Eine bunte Mischung aus Workshops zum Thema Partizipation, Freizeitaktivitäten und Partys ließen keine Langeweile aufkommen. Unsere Gruppe beteiligte sich mit einem besonderen Programmpunkt. In einem eigens mitgebrachten Zelt gab es die Möglichkeit, sich in einer gemütlich arabischen Atmosphäre bei Tee, Wasserpfeife und leckerem arabischen Gebäck über die Arbeit des Jugendwerks zu informieren und andere Gruppen und Jugendwerkler kennen zu lernen.

Ein wesentlicher Arbeitsschwerpunkt des Kreisjugendwerkes liegt in dem Bereich der Ferienfreizeiten/Internationales. Unter dem Motto „Urlaub ohne Eltern“ fahren jährlich ca. 400 junge Menschen mit dem Jugendwerk in Zeltcamps, Häuser und Hotels nach ganz Europa. Neben dem besuchte uns unter dem Titel „Kultur an der Ruhr“ eine Gruppe Jugendlicher aus Polen. Für dieses Jahr ist der Gegenbesuch in Krakau bereits geplant.

Nicht zu vergessen sind die offenen Kinder- und Jugendeinrichtungen in Schonnebeck, Kupferdreh, Werden, Katernberg, Essen-Ost und die Spielgruppe des Jugendwerks. Hier wurde neben solider Basisarbeit und der ständigen Weiterentwicklung der Angebote vor allem die Höhen und Tiefen des Alltags bewältigt.

Hervorzuheben sind die vielfältigen Fußball-Erfolge von Jugendwerksgruppen: Gewinn des Fußballturniers „Kids gegen Cops“ 2003 durch eine Jugendwerksgruppe aus Essen Schonnebeck; Gewinn einer stadtweiten Jugendhausliga durch die Mannschaft des JZ Schonnebeck; 1. und 3. Platz beim Tennie-Jugendhaus-Cup Anfang 2003; 4. Platz beim Fußballturnier auf dem Bundesjugendwerkstreffen 2003 bzw. letzter Platz durch die Damenmannschaft.

Ein anderer Erfolg war der 24. Platz des Jugendzentrum Schonnebeck beim Schülerwettbewerb „Wir könn(t)en auch anders- Verschiedene Kulturen unter einem Dach!?“ des Landesjugendwerks (LJW) der AWO NRW.

Frank Bente
ehemaliger Geschäftsführer des Kreisjugendwerks der AWO Essen (bis 2017)

40 Jahre Kreisjugendwerk der AWO Essen (2018)

Jubiläumsbroschüre 40 Jahre KJW Essen (0,0 Byte)

Meilensteine

1978 Gründung des Kreisjugendwerks der AWO auf dem Baldeneysee
1980 Die erste Ferienfreizeit nach Schottland; Altersgruppe 16-19 Jahre
1981 - 1986 Jugendclub Überruhr
1982 - 2007 Kinder- und Jugendclub Essen-Ost
1982 - 1999 Jugendclub Dellwig
1984 Eröffnung des Karl-Bergmann-Hauses; heute JZ Schonnebeck
1984 - 1999 Deutsch-französischer Jugendaustausch, Eröffnung des Kinder- und Jugendclub Katernberg, seit 2001 „youth culture“
1985 - 1992 Robin Hood Clubs
1986 Bundesjugendwerkskonferenz in Essen
1986 - 1992 Bootsbaugruppe
1986 - 2000 CCR - ComputerClubRuhrgebiet
1987 Computermesse in Kooperation mit dem Jugendamt
1987 Bundesjugendwerkstreffen in Essen
1987 Erstveröffentlichung der WORKS (Computerzeitschrift vom CCR)
1987 Eröffnung der Spielstube Stoppenberg
1987 - 2000 Jugendclub Magarethenhöhe
1991 Eröffnung des Kinder- und Jugendhauses Kupferdreh
1991 - 1997 Kinderspielgruppe Frillendorf
1992 - 2003 Backstage geht „on air“; später Radio Powerpoint
1993 Schlacht um den Blücherturm
1994 - 1998 Die Cohnsequenz-Konzerte in der Zeche-Carl
1996 - 2008 Spielgruppe des Jugendwerks
1998 - 2001 Deutsch-britischer Jugendaustausch
1998 - 2002 Spielmobilbetrieb
2001 - 2002 Kabarettreihe im Julius-Leber-Haus
2002 Unter dem Motto "DNA - Die Neue Abschiebungsanalyse" organisiert das Jugendwerk eine Demo für ein Bleiberecht kurdischer Libanesen in Essen
2003 Jubiläumsfeier "25 Jahre Jugendwerk"
2003 "Völkerrecht statt Krieg" fordert das Jugendwerk auf der Essener Demonstartion gegen den Irak-Krieg
2003 Jugendwerk beteiligt sich an der Aktion "trees for peace" des Künstlers HA Schult für Frieden im Irak
2003 - 2004 Volksinitiative "Jugend braucht Zukunft"
2004 Mitarbeiter vom JC "youth culture" wurden für "Essens Beste" nominiert
2004 Start der Spendenaktion "Kinderurlaubspatenschaften"
2005 KJW organisiert in Kooperation mit der AWO Essen ein Fachforum zum Thema "Kinderarmut"
2005 JZ Schonnebeck gewinnt "Goldenen Hammer" zur Überwindung von Gewalt und Rassismus
2005 Jugendwerk initiiert die Centspende und über 260 Mitarbeiter beteiligen sich
2005 KJW organisiert Kinderrepublik in Selker Noor
2006 Gründung des Ortsjugendwerks Werden
2006 Kreisjugendwerkstreffen auf der Brehminsel in Essen Werden
2006 Initiierung der interkulturellen Nahraumbegegnung
2006 Nominierung der ehrenamtlichen Mitarbeiter vom Studio T für Essens Beste
2007 Eröffnung des Jugendclubs H21Zero in Kooperation mit dem Forum Russlanddeutsche Essen e.V.
2007 Kreisjugendwerkstreffen im JZ Schonnebeck
2007 Jugendliche aud dem Jugendclub "youth culture" produzieren die Katernberger Straßenhymne
2008 Stärkung des Jugendwerks durch die AWO: Kreisjugendwerk Essen bekommt Stimm-, Rede- und Antragsrecht in allen AWO-Gremien
2008 Beteiligung am Deutschen Jugendhilfetag in Essen
2008 30 Jahre Kreisjugendwerk Essen
2009 Schließung des Studio T aus brandschutztechnischen Gründen
2009 Gruppe aus dem Jugendwerk Beteiligt sich an dem Komunalwahlprojekt "Was wäre wenn.." mit einer "Wunschpartei"
2009 - 2010 3 Mitarbeiter des Jugendwerkes werden zu Deeskalationstrainern ausgebildet
2010 Neueröffnung des Kinder- und Jugendhauses Kupferdreh nach dem Umbau
2010 Beteiligung an "Katernberg stellt sich quer! Den Rassisten keine Chance" Demonstation gegen Pro NRW und die NPD
2010 90 Jahre AWO. KJW beteiligt sich an dem Jubiläumsfest mit einem eigenen Stand rund um das Thema Fußball
2010 Vorstands-Doppelspitze eingeführt
2010 Aufbau einer neuen Mitgliedsdatenbank und Start der neuen Homepage
2010 Gestaltung des Vortages der Bundesjugendwerkskonferenz mit verschiedenen Aktionen rund um die Kulturhauptstadt Essen
2010 Ruhr2010.Kulturhauptstadt Europas. Das Jugendwerk beteiligt sich mit vielfältigen Aktionen: Nacht der Jugendkultur auch im JZ Schonnebeck, Schachtzeichen in Kupferdreh, Projekt "Der Farbtopf" für Schonnebecker Mädchen, Stand auf dem "Stilleben A40" zum Thema Was ist Kultur?
2010 Beginn der Xpress-Spende als neue Spendenaktion des Jugendwerkes
2010 Jugendwerk beteiligt sich an der Kampagne "Generation Zukunft" des LJR NRW. Es werden 10 lebensgroße Figuren für die stadtweite Wanderausstellung "Zukunftschancen und -träume" gestaltet
2011 Das Kinder- und Jugendhaus Kupferdreh bekommt den Namen "Plan Ku"
2011 Initiierung des Benefiz-Adventskalenders
2011 Einführung des Konzeptes ‚Jederzeit wieder- Qualität der pädagogische Betreuung auf Jugendwerksreisen‘
2012 Installierung der Mobilen Arbeit in Werden
2012 Beginn Kooperation mit Schule – Lernförderung
2012 Filmprojekt ‚Der gelbe Faden‘
2012 Gründung der Ortsjugendwerke OJW H21Zero und OJW Wasserturm
2013 und 2014 Begleitung der Ausbildungsgruppen Deeskalation Gewalt und Rasissmus in Koop mit AKJ und Gewaltakademie
2014 Erster Bundesfreiwilligendienstler
2014 Erstes Jugendforum Zollverein
2015 Schulprojekt 'Cool bleiben- fair streiten'
2015 Anschaffung eines zweiten Busses
2015 Bildungsfahrt nach Berlin
2015 Geschäftsstellenrenovierung nach Wasserschaden
2016 Jugendbegegnung Nishnij Novgorod
2017 "Geh wählen“ Kampagne zur Landtags- und Bundestagswahl
2017 Eröffnung der Parcouranlage auf Zollverein
2018 Gründung des OJW Parkour
2018 Jubiläumsfeier "40 Jahre Kreisjugendwerk Essen"
2020 Neubau des Jugendzentrums Schonnebeck

Vorsitzendenchronik

1978 - 1979 Magret Hilbert
1979 - 1981 Harold Maiwald
1981 Ingolf Rieseberg
1981 - 1985 Michael Franz
1985 - 1988 Volker Coert
1988 - 1992 Bernd Hampel
1992 - 1999 Ahmet Isci
1999 - 2002 Dennis Prang
2002 - 2008 Judith Schlupkothen
2008 - 2010 Kai Langer
2010 - 2012 Julia Glettenberg und Kai Langer
2012 - 2014 Sarah Becker und Marvin Keil
2014 - 2016 Evgenia Kriwopusk und Marvin Keil
2016 - 2018 Evgenia Kriwopusk und Ajdin Mehmeti
seit 2018 Cathrin Moreno Rueda und Alex Kriwopusk